«Mir fehlen die Worte»

Wann

29. Juni 2024    
18:00 - 20:00

Wo

BÜRGERMEISTERHAUS
Heckstraße 105 , Essen
Karte nicht verfügbar

«Mir fehlen die Worte»

Eine interdisziplinäre Performance …
.. im ganzen Bürgermeisterhaus
und bei schönem Wetter auch im Garten

Antonia Koluiartseva (Tanz)
Djamila Polo (Tanz)
Nicklas John (Tasteninstrumente)
Jakob Jentgens (Saxophon)

Wie übersetzt man eigentlich „Geborgenheit“? Oder „Verschlimmbessern“? Vielleicht fühlen Sie sehr stark „l’appel du vide“, wissen nur nicht, wie Sie es benennen sollen?Und was ist mit тоска? Тоска kommt sicher bei jedem von uns von Zeit zu Zeit vor, es ist wie… es ist schwer zu übersetzen, aber die vier Künstler können Ihnen zeigen, wie es aussieht, klingt und sich anfühlt.
Antonia Koluiartseva: „Viele wichtige Dinge sind schwer zu erklären. Aber wir werden es versuchen. Wir werden singen und tanzen, spielen und uns bewegen. Vielleicht können wir uns gegenseitig spüren oder sogar verstehen.“

Jakob Jentgens (*1994) ist Saxophonist mit einem Schwerpunkt in interdisziplinärer Zusammenarbeit und Improvisation. Er studierte Jazzsaxophon (Bachelor und Master) an der Folkwang Universität der Künste. In diesem Rahmen war er auch Mitglied des Free Interdisciplinary Performance Lab unter der Leitung von Marina Abramović. Er wirkt in verschiedenen Projekten der freien Szene, darunter The Dorf, CUMA Kollektiv (Folkwangpreis 2021), Entretemps (Jazz@undesigned Preis 2023) sowie in interdisziplinären Kooperationen mit Tanz, Schauspiel, Figurentheater und Storytelling. Mit seiner künstlerischen Arbeit möchte er Hörgewohnheiten erweitern, Menschen berühren und im Spiel mit Ambiguität für ein offenes Miteinander werben.

Nicklas John (*1997) ist ein in Essen lebender Jazzpianist und Komponist. Er wuchs bei Bonn auf, wo er früh klassischen und mit 13 Jahren Jazz-Klavierunterricht erhielt. Nachdem er 2015 für „Musiker ohne Grenzen“ in Ecuador einen musikalischen Freiwilligendienst absolvierte, begann er 2016 ein Jazz- Klavierstudium an der Folkwang UdK in Essen. Von 2018 bis 2022 war er Mitglied im JugendJazzOrchester NRW. 2020 erschien sein Debüt-Album „Daheim“: Ein „hörenswertes Solo-Album“ (GA Bonn). Mit dem Duo „N.O.Trio“ ist er Preisträger des renommierten Folkwang Preises sowie des Domicil Förderpreises. 2022 erhielt er mit seiner ersten Komposition für Bigband, dem Stück „Ursus Maritimus“ den 2. Platz des Kompositionswettbewerbs „Das zerbrechliche Paradies“ (JJO NRW). Mit seinem Quartett „Eines Tages“, für das er eine kammermusikalische Suite komponierte, ist er Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Konzertreisen führten ihn als Pianist durch Europa, in die USA, in den Libanon und nach Israel. In den Niederlanden gastierte er auf dem renommierten „North Sea Jazz“ Festival.

Djamila Polo (geb. in Luxemburg) absolvierte eine Ausbildung in Tanzimprovisation und Performance in Freiburg (2015 – 2017) und graduierte in Modernem Tanz an der Folkwang U.d.K (2017 – 2021). Zurzeit ist sie Mitglied des Folkwang Tanzstudios und arbeitet als freischaffende Tänzerin und Choreografin. Für ihre Choreografien Himmelskörper (2017) und „…didladid.“ (2020) wurde sie beim Solo-Duo Festival in Köln und Budapest in den Sparten Best Newcomer Solo und Best Duo sowie mit dem Publikumspreis und beim Choreografie-Wettbewerb Les Synodales in Sens (Fr) ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden bei Festivals in Deutschland, Polen, Ungarn und Frankreich aufgeführt. Sie arbeitet seit 2020 regelmäßig mit der deutsch-französischen Kompanie onze chambres zusammen. Des Weiteren, hat sie bereits für Kenji Shinohe und Jill Crovisier als Tänzerin gearbeitet und ist seit 2023 Mitglied des Kollektivs Entretemps.

Antonia Koluiartseva studierte Ballett und zeitgenössischen Tanz im Tanzzentrum Prag und an der Universität Tallinn. Von 2007-2013 arbeitete sie als Tänzerin, Choreographin und Pädagogin am „OKNO- Tanzprojekt“ in St. Petersburg und war Mitorganisatorin des jährlichen Tanzfestivals „OKNO dance festival“. Für mehrere Jahre war sie als Tänzerin beim Aura Dance Theater (Kaunas, Litauen) beschäftigt. In Estland und Russland war sie als freischaffende Tänzerin und Choreographin tätig und kreierte eigene Choreographien, die ausgezeichnet und international aufgeführt wurden. Im September 2021 schloss sie an der Folkwang Universität der Künste ihr Masterstudium im Studiengang Tanzkomposition mit dem Schwerpunkt Choreographie ab. Während ihres Studiums arbeitete sie weiterhin als freischaffende Choreographin und Tänzerin.

Eintritt: 20 € | 10 € ermäßigt

(Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung auf den Normalpreis)