
CUMA Kollektiv
CUMA ist ein brasilianischer Ausdruck, der von der Frage „Wie bitte?“ abgeleitet ist. CUMA, das ist eine kurze Unterbrechung, in der Unerwartetes entstehen kann. In diese Irritation begibt sich das Kollektiv hinein.
In seinen Arbeiten legt das Kollektiv einen Fokus auf das performative Potenzial der Musik und dessen Ausdrucksmöglichkeiten. Im Format des Physical-Theatre-Konzerts verbindet es auf spielerische und unterhaltsame Weise Musik, Tanz und Schauspiel zu einem lustvollen Spektakel, das viel Raum für die Interpretation des Publikums lässt und zum Reflektieren anregen. Gesellschaftliche Normen und Stereotype werden hinterfragt, ohne dass einfache Lösungen angeboten werden.
Das CUMA Kollektiv besteht aus der Perkussionistin und Schlagzeugerin Bruna Cabral, dem Saxophonisten Jakob Jentgens und der:dem Physical-Theatre-Macher:in Elina Brams Ritzau. Die drei Performer:innen lernten sich bei ihrem Studium an der Folkwang Universität der Künste kennen. 2020 waren sie am performativen Bandprojekt The Peculiars beim Festival Physical Fetz beteiligt. Als Diplomarbeit im Rahmen von Elinas Physical-Theatre-Studium entwickelten sie im Frühjahr 2021 das abendfüllende Physical-Theatre-Konzert Vacation from Love, für das sie mit dem Folkwang Preis 2021 in der Sparte darstellende Künste ausgezeichnet wurden.
Vacation from Love wurde unter anderem bereits im September 2021 beim Phoenix Festival und im Oktober 2022 beim FULL SPIN internationales Physical Theatre Festival aufgeführt.