Alle Satt?!

von Beate Albrecht

Ein Weltrettungstheaterstück über globale Gerechtigkeit und Fair Trade für Menschen ab der 4. Klasse.


Marie will, dass niemand mehr hungern muss. In Nacht-und-Nebel-Aktionen befreit sie zusammen mit Schulfreundin Luca Lebensmittel aus dem Müllcontainer des Supermarkts – bis sie eines Tages ihre große Chance auf echte Weltrettung wittert: Lucas Mutter baut in einem fernen Land Millionen Äpfel an. Auch sie möchte scheinbar alle satt machen. Für ihren nächsten Auftrag nimmt sie Luca und Marie auf Weltrettungsmission mit ins ferne Land. Doch da läuft alles ganz anders als Marie sich das vorgestellt hatte und sie steht vor neuen Fragen: Wie gehe ich damit um, dass der eigene Wohlstand auch auf Armut und Ausbeutung anderer Menschen basiert? Wo kann ich in einem komplexen globalen Gefüge mit meinen eigenen Idealen noch anknüpfen?

Auf einer mitreißenden Abenteuerreise ringen Marie, Luca und Co. um die großen Fragen des Zuviels und Zuwenigs auf dieser Welt und werden gezwungen, ihren eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Lebendig verdeutlicht die freche Showperformance aus Schauspiel, Musik und Bewegung globale Zusammenhänge und zeigt, dass der große Schritt hin zur gerechteren Welt auch mit dem eigenen kleinen beginnen kann.

Das Stück wurde über ausgiebige, internationale Recherche und Expertenwissen erarbeitet.

Pressestimmen:


Weilburger Tageblatt, 14.02.2025 Das Publikum, Schüler der fünften und sechsten Klassen der Weilburger Heinrich-von-Gagern-Schule, der einzigen FairTrade-Schule der Region, war begeistert. Eine Stunde mit intensivsten Darstellungen von Hunger und Ungerechtigkeit auf der Welt sowie die begleitende Kommunikation mit den Jugendlichen – das alles ging unter die Haut.

Rheinische Post, 14.10.2024 Mit selbstkomponierten Songs wie „Global “ und einer Performance aus Bewegung, Raps und Schauspiel schaffte es die Gruppe, die Schüler dafür zu sensibilisieren, dass der große Schritt hin zu einer gerechteren Welt auch im Kleinen beginnen kann. Insbesondere als Schauspielerin Beate Albrecht, die das Stück auch selbst geschrieben und inszeniert hatte, die wenigen Sekunden bis zum Hungertod eines Kindes abzählte, obwohl eigentlich genug Nahrung für alle da wäre. Das Schauspiel hat seine Zuschauer erfolgreich ihren Konsum hinterfragen lassen und für weitere Eigenrecherchen bei den Kindern gesorgt.

Zevener Zeitung, 26.09.2023 „Mit der Anregung Ideen zu entwickeln, was in 20 Jahren besser werden soll, verabschieden sich Schauspieler und Musiker, begleitet von viel Applaus und aufgeregten Diskussionen der Kinder. `Das war toll´schwärmten sie.“

Fair Trade Stadt Unna, 20.06.2023 „Mit temperamentvollem Schauspiel, Musik und Bewegung wurde das junge Publikum angeregt, sich den sozialkritischen Fragen zu stellen und bekam Impulse, wie sich jede und jeder Einzelne aktiv für eine gerechte Welt einsetzen kann. … Die Theateraufführung soll jungen Menschen vermitteln, wie wertvoll Nahrungsmittel sind und dass es sinnvoll ist, regionale Produkte zu kaufen und eine gesunde Vielfalt zu fördern.“

 

Referenzen:


Martin Koch (Schulsozialarbeiter, Goethe Gymnasium Demmin): „Theaterspiel gelingt es mit ihren Stücken, den Fokus auf häufig eher „unsichtbare“ Phänomene oder Probleme gesamtgesellschaftlicher Zusammenhänge zu lenken und auf eigene Möglichkeiten des Handelns hinzuweisen, ohne mit dem Zeigefinger zu moralisieren. Auch bei ‚Alle Satt?!‘ werden wichtige Fragen aufgeworfen, z. B. wie meine Konsumgewohnheiten im Bezug auf Lebensmittel mit den Lebensbedingungen anderer Menschen in Verbindung stehen und auch welche Auswirkungen die billig produzierten Lebensmittel unter Umständen für die Konsumenten selbst haben. Diese Fragen regen zum Nachdenken an und können ein Impuls für bewussteres Handeln sein.“

(Bild theaterspiel / EDauber)

 

ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer

von Beate Albrecht

Ein Theaterstück über Alltagswiderstand, Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘ für Menschen ab der 7. Klasse.


Bei Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben

Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten erzählt ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer vom Unrechtssystem des NS-Staates. Gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit gab es Widerstand in unterschiedlichsten Formen. Ein Thema damals so aktuell wie heute – ein Thema, das gerade Jugendliche bewegt, die Orientierung im Mainstream suchen.

Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück ein in diese bewegende Zeit, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten – auch heute noch.

Einladung zum Festival Penguin’s Days 2012 und von der Landesvertretung NRW in Berlin zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2013. Das Stück gewann den ersten Preis beim Jugendtheaterfestival TheaTrend 2014 in Hilden.

 

Pressestimmen:


Rheinische Post, 07.03.2025 „Über allem schwebt die Frage, warum damals so viele Menschen dem braunen Mob gefolgt sind. Eine mögliche Antwort liefert Annie an ihrem 16. Geburtstag: „Herr Liebmann wurde heute von der Schule verwiesen. Sie haben gerufen: Jude, Jude. Erst ganz leise und dann immer lauter. Ich war mittendrin und habe mitgemacht. Warum?“ Sophie Schonlau gibt dem Publikum den Raum, darüber nachzudenken. Es entsteht eine Stille, die lauter ist als jeder Dialog. Eine Stille, die in den Magen fährt. Fazit: das Theaterstück hat erklärt, aufgerüttelt und im Idealfall die Sensibilität für politische Entwicklungen in diesem Land geweckt.“
 
Evangelische Stiftung Volmarstein, 21.01.2025 „Es ging um nachdrückliche Einblicke in den Alltag der NS-Zeit. Die bekamen rund 150 Vollzeitschülerinnen und -schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Ev. Stiftung Volmarstein beim Theaterstück `Über das Leben oder meine Geburtstage mit dem Führer´. „Unsere Schülerinnen und Schüler verfolgten das Stück sehr gebannt und waren sehr ergriffen“, berichtete Lehrerin Lena Maatkamp von der Aufführung, bei der die Sporthalle zur Theaterbühne wurde.“
 
Mittelhessen, 16.02.2024 „Zwölf gebrauchte Koffer in schwarzem Umfeld, ein Tisch, zwei Stühle, eine Schreibmaschine – mehr braucht das Ensemble vom „theaterspiel“ aus Witten nicht, um die Geschichte und deren Botschaften eindrucksvoll zu vermitteln. Basierend auf Lebensgeschichten von Zeitzeugen stellt das Stück die Verbrechen des Nationalsozialismus und den Widerstand dagegen in den Mittelpunkt.“
 
Rheinland Pfalz, 21.06.2021 Besser hätte man die Dramatik und Brutalität der Situation nicht inszenieren können. Schonungslos wird der Zuschauer emotional hineingezogen in das finsterste Kapitel der deutschen Geschichte: Der Herzschlag steigt, Tränen stehen in den Augen.
 
 

Feedback Veranstalter:innen:


Tim Beyer (Komm. Schulleiter, Konrad-Adenauer-Realschule Hamm): Wir danken nochmal ganz herzlich für die ergreifende Geschichte und starke Performance der ganzen Truppe, das Stück hat die Kinder berührt und wir werden die Eindrücke nutzen, um weiter im Themenkomplex zu arbeiten. 

Geschwister-Scholl-Gymnasium Wetter: „War alles perfekt. Ihr seid einfach eine tolle, hochprofessionelle Truppe. Ihr habt sogar den Zeitverzug, der durch uns verschuldet war, wieder aufgeholt, indem ihr in Ultra-Schallgeschwindigkeit aufgebaut habt. Mir fallen keine Verbesserungsvorschläge ein.”

Referenzen: 


Marlies Krause-Flaßbeck (Leitung Gemeinschaftshaus Dorsten / Wulfen): In dem Stück wird den Schüler*innen verdeutlicht, dass Menschenrechtsverletzungen, Rassismus und Ausgrenzungen auch noch heute brandaktuelle Themen sind.“
 
Ingo und Anne Wellmann (Haus am Anger, Fachbereich Kultur, Sport, Jugend): „`ÜBERdasLEBEN´ ist eine Möglichgkeit, sich emotional in Geschichte einzuleben. Die erzählende Hauptperson öffnet uns den „Erinnerungskoffer“ der Großmutter und erschließt uns nun spielend die historische Realität der Nazizeit. So lernt und begreift man Erinnerung, die man nicht wieder vergißt.
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